Der FSP zeichnet sich dadurch aus, dass er große und aktuelle Themen (‚societal challenges‘) anspricht, die interdisziplinär anschlussfähig sind. Der Titel gibt dieses Bündel von Forschungsthemen beispielhaft wieder. Es geht aber ebenso um Migration, sozialen Zusammenhalt, Identität und Diversität, religiöse Vielfalt, ethnische Prozesse, interkulturellen Vergleich, gesellschaftlichen Wandel, Diskurs und Macht, historische Erinnerung und politische Repräsentation und eine Reihe weiterer Themenbereiche und ihren Zusammenhang untereinander. Gemeinsam ist den Forschungen in diesem FSP, dass aktuelle Zugänge und Forschungsthemen an Quellenbeständen aus der Vergangenheit erprobt werden und damit Aufschlüsse über Prozesse der langen Dauer gewonnen werden. Damit wird die Erforschung der entfernten Vergangenheit gegenwartsrelevant. Durch die Erschließung wesentlicher Quellenbestände und die Einbeziehung vergleichender Fragestellungen werden zugleich methodische Markierungen gesetzt.

Der FSP wird auch in Zukunft durch die Einwerbung von hochrangigen Grants und Drittmitteln großes Potential und hohe Sichtbarkeit anstreben. Mit der Open-Access-Zeitschrift ‚Medieval Worlds‘ (erscheint seit 2015 zweimal jährlich) verfügt er über ein wichtiges Publikationsorgan. In der VDA Medieval Academy kann er sich in der strukturierten DoktorandInnen-Ausbildung einbringen.